Dorninger beeindruckt bei Junioren-EM
SU Mödling
Junioren EM Synchronschwimmen
In der Zeit vom 29.6.-3.7.2011 fanden in Belgrad die Junioren Europameisterschaften im Synchronschwimmen statt, und das kleine für Österreich startende Team, bestehend aus Verena Dorninger von der Schwimmunion Mödling und ihrer Trainerin Lisbeth Mahn, nahm daran teil.
Leider verlief dieser Wettbewerb nicht wunschgemäß, denn bereits am Mittwoch Nachmittag verletzte sich Dorninger beim "Abschlusstraining" am Rücken. Glücklicherweise konnte der Physiotherapeut der holländischen Mannschaft die Schmerzen ein wenig lindern. Allerdings war bis Donnerstag beim Einschwimmen nicht klar, ob die Mödlinger Athletin überhaupt an den Start gehen kann. Das Einschwimmen ist anders als üblich ausgefallen. Statt sich auf den Wettkampf vorzubereiten, wurden alle unerträglichen Elemente aus dem Programm genommen und durch andere Bewegungen ersetzt. Das war natürlich nicht ganz so einfach, aber damit konnte sie, wenn auch unter sehr unglücklichen und schmerzhaften Umständen, an den Start gehen.Tolle Leistung trotz Verletzung
Sie hat ihr Programm mit viel Biss durchgezogen und konnte damit den 12. Platz erschwimmen. Am Nachmittag wären eigentlich die Pflichtfiguren am Trainingsplan gestanden, stattdessen hat Dorninger den Nachmittag im Bett mit einigen Rückenübungen verbracht, um den Start für die Pflicht nicht zu gefährden. Am Freitag Vormittag stand die Pflicht auf dem Wettkampfprogramm. Die Pflichtfiguren hat sie erfolgreich absolviert, und danach durfte sie sich über Rang 43 in der Pflicht (von 148) und Rang 10 in der Solo Gesamtwertung freuen. Die Freude war natürlich groß, dass unter diesen Umständen ein Finalplatz erschwommen werden konnte.
Am Samstag wurde bei einem weiteren Solotraining festgestellt, dass das eigentliche Programm noch nicht zu 100 Prozent geschwommen werden kann, obwohl die Schmerzen ein wenig nachgelassen hatten. Am Sonntag Vormittag im Solo Finale konnte Dorninger eine sehr solide Leistung zeigen, allerdings fehlten dem Programm einige für den Schwierigkeitsgrad wichtige Elemente und natürlich aufgrund der Verletzung etwas Dynamik. Verena konnte ihre Enttäuschung nicht verbergen. In Anbetracht der widrigen Umstände war ihre Trainerin mit dem Finalplatz allerdings mehr als zufrieden. Der Wettkampf hätte auch ganz anders verlaufen können.
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