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Skandal bei einer Marathonveranstaltung in Teheran.

Bei dem am Freitag erstmals ausgetragenen Internationalen Marathon in Teheran wurden alle gemeldeten Frauen kurzfristig ausgeschlossen.

Eigentlich war geplant dass alle Frauen aus Iran und dem Ausland am Marathon teilnehmen dürfen, sofern sie sich an die Kleiderordnung des Islam halten und mit Kopftuch, langarmigen Shirt und langer Trainingshose laufen.

Doch zwei Tage vor dem Marathon entschieden sich die Organisatoren um und ließen Frauen doch nicht teilnehmen. Ihnen wurde lediglich eine Teilnahme am 10.000-Meter Rennen im Asadi-Stadion genehmigt.

Am Marathonwettbewerb - der schlussendlich doch nur 40 km lang war - nahmen schlussendlich 700 Läufer aus 40 Nationen teil.

Seit mittlerweile fast 50 Jahren dürfen Frauen an öffentlichen Veranstaltungen in nahezu allen Ländern der Welt teilnehmen. Der Iran ist in dieser Entwicklung leider weit zurück.

(Das Symbolfoto steht in keinem Zusammenhang mit dem Teheran Marathon)


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